DIE ZUKUNFTSREDE

Mit der ZUKUNFTSREDE verbindet die Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum den Versuch, mutige Blicke in eine gute Zukunft zu wagen. Sie wird einer bekannten Persönlichkeit des öffentlichen Lebens aus Politik, Philosophie, Literatur oder Wissenschaft anvertraut.

Ernst Ulrich von Weizsäcker hält DIE ZUKUNFTSREDE 2017 - AUSGEBUCHT

Ernst Ulrich von Weizsäcker hält „DIE ZUKUNFTSREDE“ 2017 am 28. November 2017 im Ernst-Bloch-Zentrum

Die Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum vergibt „Die Zukunftsrede“ 2017 an Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker. Dies teilt der Geschäftsführer der Stiftung, Dr. Klaus Kufeld, mit. Der Stiftungsrat folgte dem einstimmigen Votum der Juroren Dr. Hanna Gekle, Prof. Dr. Gert Ueding, Prof. Dr. Bernd Stiegler und Dr. Klaus Kufeld. „Die Zukunftsrede“ wird am 28. November 2017 um 17.00 Uhr im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen am Rhein gehalten.
Die Zukunftsrede wird erstmals einem Naturwissenschaftler anvertraut. Ernst Ulrich von Weizsäcker zählt zu den weltweit renommiertesten Umweltforschern und steht für eine aufgeklärte Umwelt- und Naturpolitik.
Seine wichtigsten Stationen waren: 1972 Professor für Biologie an der Universität Essen berufen; 1975-80 Präsident der Universität Kassel, anschließend Direktor am UNO Zentrum für Wissenschaft und Technologie in New York; 1984 Direktor des Instituts für Europäische Umweltpolitik in Bonn und 1991 Präsident des Wuppertal Instituts for Klima, Umwelt, Energie; von 1998 bis 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages; 2007 bis 2014 Ko-Vorsitzender des UN „International Resourde Panel“; seit 2012 Ko-Präsident des Club of Rome.
Zu seinen Publikationen zählen: Erdpolitik (1989); Faktor Vier (1995), Grenzen der Privatisierung (2006) und Faktor Fünf (2010). 2017 kommt als Bericht des Club of Rome das von ihm konzipierte und redigierte Buch „Wir sind dran“ (engl. „Come On“) heraus. Er hat drei Ehrendoktorate erhalten. 2009 erhielt er das Große Bundesverdienstkreuz und 2008 den Deutschen Umweltpreis.

„Die Zukunftsrede“ wurde zum ersten Mal im Jahr 2010 gehalten, damals von dem Schriftsteller und Büchner-Preisträger Volker Braun. Sie wurde als Ergänzung zum bereits etablierten Ernst-Bloch-Preis der Stadt Ludwigshafen ins Leben gerufen. Mit ihr verbindet die Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum den Versuch, mutige Blicke in eine gute Zukunft zu wagen. Sie wird einer bekannten Persönlichkeit des öffentlichen Lebens aus Politik, Philosophie, Literatur oder Wissenschaft anvertraut, deren Denken und Handeln für langfristige Visionen bzw. Utopien steht. Die Rede ist ein utopisches Statement an die Gesellschaft.
Die zweite „Zukunftsrede“ hielt 2014 der Internet-Blogger Sascha Lobo zum Thema „Was heißt digitale Freiheit?“.

In der Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum engagieren sich die Stiftungsinstitutionen und Kräfte aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft für das kulturelle Erbe von Ernst Bloch und die Fortentwicklung der Zukunftsthemen, die auch andere kultur- und sozialwissenschaftliche Strömungen einschließen. Der Stiftungsrat besteht derzeit aus der Vorsitzenden OB Dr. Eva Lohse, Dr. Rüdiger Linnebank (Stellv. Vorsitzender, Vorstand der Sparkasse Vorderpfalz), Edmund Elsen (Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur), Alexander Steinhoff (Stiftung der Rheinland-Pfalz Bank), den Erben von Ernst und Karola Bloch Dr. Mirjam Josephsohn (Zürich) und Anne Monika Sommer-Bloch (Berlin) sowie von den Fachexperten Dr. Hanna Gekle (Frankfurt am Main), em. Prof. Dr. Gert Ueding (Universität Tübingen) und Prof. Dr. Bernd Stiegler (Universität Konstanz). Geschäftsführer ist Dr. Klaus Kufeld, Direktor des Ernst-Bloch-Zentrums.

Die Zukunftsrede wird gesponsert von ICL Holding Germany.


Hinweis an die Redaktionen:
Presseanfragen beantwortet Dr. Klaus Kufeld, Ernst-Bloch-Zentrum, Telefon 0621 504-2041/3041 oder E-Mail klaus.kufeld@ludwigshafen.de

Die Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum bedankt sich für das große Interesse.

Leider ist die Veranstaltung "Die Zukunftsrede 2017" mit Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker bereits ausgebucht. Es besteht aber die Möglichkeit, sich auf einer Warteliste eintragen zu lassen. anmeldung@bloch.de
Hinterlassen Sie bitte Ihren Namen, die E-Mail-Adresse und Ihre Telefon-Nummer bei der Anmeldung.


Leider ist es uns nicht möglich, Ihnen Ihre Position auf der Warteliste mitzuteilen.
Am 28. November wird die Warteliste ab 16.30 Uhr abgearbeitet. Seien Sie dazu bitte pünktlich anwesend.
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass Ihr Platz auf der Warteliste verfällt, wenn Sie aufgerufen werden und nicht anwesend sind.


Die erste Zukunftsrede

Volker Braun, 2010

Die Zukunftsrede wurde zum ersten Mal im Jahr 2010 von dem Schriftsteller und Büchner-Preisträger Volker Braun gehalten. Zum zehnjährigen Bestehen des Ernst-Bloch-Zentrums und zum 125. Geburtstag des Ludwigshafener Philosophen wurde sie als Ergänzung zum bereits etablierten Ernst-Bloch-Preis der Stadt Ludwigshafen ins Leben gerufen. Mit ihr verbindet die Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum den Versuch, mutige Blicke in eine gute Zukunft zu wagen. Sie wird einer bekannten Persönlichkeit des öffentlichen Lebens aus Politik, Philosophie, Literatur oder Wissenschaft anvertraut, deren Denken und Handeln für langfristige Visionen bzw. Utopien steht. Die Rede ist ein utopisches Statement an die Gesellschaft.

Die zweite Zukunftsrede

Sascha Lobo

Die zweite Zukunftsrede hielt der Blogger und Autor Sascha Lobo am 21. November 2014. Das Thema der Rede lautete: "Was heißt digitale Freiheit?".

Artikel zu der Rede erschienen unter anderem in der Rheinpfalz und im Focus.